Aktuelles
Die Deutungen beziehen sich immer auf die allgemeine Energie weltweit. Persönlich betroffen von den Konstellationen am Himmel ist man vor allem dann, wenn Planeten Verbindungen zu den Planeten oder Achsen (z. B. dem Aszendenten) im eigenen Geburtshoroskop bilden.
Neumond in Krebs (14.07.2026)

Dieser Neuanfang ist durch die Beteiligung des rückläufigen Merkurs zugleich ein Schritt zurück in die Vergangenheit. Hier könnten noch Dinge auf uns warten, die uns für die Zukunft nützlich sein könnten.
Eine Veränderung in einem Lebensbereich bedeutet nicht, dass wir alles, was gut war, hinter uns lassen müssen. Auf manches kommen wir vielleicht zurück.
Bei diesem Neumond geht es nun um das Nachspüren, was uns früher schon einmal geholfen hat. Das können vertraute Dinge, Personen oder Kontakte sein. Gedanken und Entscheidungen dürften jetzt von der Vergangenheit geprägt sein. Alte Themen tauchen noch einmal auf und wir denken jetzt anders darüber.
Möglicherweise denken wir jetzt auch darüber nach, warum wir in bestimmten Situationen sensibel reagieren und woher diese Gefühle stammen.
Im Zeichen Krebs werden wir den Neumond vor allem innerlich spüren, denn hier geht es um
- Gefühle
- Heimat
- Zuhause
- Zugehörigkeit zu einer (Wahl-)Familie
- Geborgenheit
Vielleicht möchten wir den Neuanfang nutzen, um im Zuge der großen Veränderungen in diesem Jahr mehr auf unsere Bedürfnisse einzugehen, oder mehr Zeit für vertraute Menschen oder Tiere zu haben.
Alles, was uns auf wohltuende Weise nährt, dürfte jetzt im Fokus stehen. Das kann auch gutes Essen, Rückzug in die häusliche Gemütlichkeit, emotional anregende Musik oder Natur sein.
Da der Krebs ein sehr sensibles Zeichen ist, sollten wir in diesen Tagen etwas darauf achten, uns zu schützen. Vor allem im Kontakt mit dem anderen Geschlecht kann es in den nächsten Tagen und bis Ende Juli durch das Quadrat zwischen Venus und Mars zu Meinungsverschiedenheiten oder Konflikten kommen.
Das Quadrat hält dieses Mal besonders lange an, da Mars sich sehr schnell bewegt. Dadurch haben wir allerdings auch Gelegenheit, Dinge endgültig zu klären.
Diese Wochen sind eine sehr wichtige Zeit, in der vieles vorangebracht wird und Neues entsteht, da sich gerade fast alle einflussreichen Planeten zusammen mit Jupiter zu einer wirkungsvollen Aspektfigur verbinden. Der Höhepunkt dürfte Ende Juli mit dem Vollmond in Wassermann sein, der auf die Jupiter-Pluto-Opposition fällt. Diese Opposition kann Machtkämpfe aber auch großer Wandel bedeuten.
Der bekannte Mundanstrologe André Barbault (gestorben 2019), der als einziger Astrologe die Pandemie vorhergesagt hat, soll 2012/2013 diesen Sommer als den Beginn einer goldenen Ära für die Welt prognostiziert haben.
Natürlich kommt es bei jeder Konstellation darauf an, was die Menschen daraus machen und ob es ihnen gelingt, sie gut zu nutzen.
Das Jupiter-Uranus-Sextil, der erste harmonische Aspekt zwischen den beiden Planeten seit ihrem Zusammenkommen im Stier im April 2024, zeigt sich aktuell in den neuen Reformen, wo ansatzweise versucht wurde, Dinge im Bereich der Finanzen etwas gerechter zu gestalten. Weitere Maßnahmen dürften in den kommenden Jahren folgen.
Weltweit ist sicher mit die größte aktuelle Zukunftsentwicklung das Einsehen, nachhaltige Ressourcen zu nutzen.
Der Neumond fällt auf 21°59 Krebs. Wer Planeten oder Achsen wie den Aszendent zwischen 18 und 27° Krebs, Steinbock, Widder, Waage, Skorpion oder Fische hat, wird ihn besonders stark spüren.
Jupiter in Löwe (30.06.2026 - 26.07.2027)

Jupiter wird auch als Glücksplanet bezeichnet. Er steht für Wachstum, Sinnsuche, höhere Erkenntnis, Optimismus, Vertrauen, Hoffnung, Fülle, Expansion und Gerechtigkeit.
Wo Jupiter bei uns im Horoskop steht, finden wir den Sinn in unserem Leben, erleben Positives, wollen wir das Beste aus den eigenen Möglichkeiten machen, neigen aber auch zu Übertreibung oder erwarten zu viel.
Im Löwen wird in diesem Jahr das Glück bei jenen sein, die sich trauen, sich zu zeigen.
Mögliche negative Seiten:
Mögliche positive Seiten:
Bis in den August wird Jupiter am magischen Dreieck aus Neptun, Pluto und Uranus mitwirken und den Bewusstseinswandel und all das Gute, das entstehen wird, noch verstärken und positiv unterstützen.
Chiron in Stier (2026 - 2034)

Am 19.06. wechselt Chiron vom Widder in den Stier. Am 18.09. kehrt er vorübergehend in den Widder zurück, um dann am 14.04.2027 endgültig in den Stier einzutreten.
Im Stier macht Chiron uns unsere Verletzlichkeit bei den Themen Sicherheit und Stabilität, Selbstwert, Sinnlichkeit und Natur bewusst, damit wir Wunden heilen und z. B. einen viel bewussteren Umgang mit der Natur lernen können.
Chiron ist ein Kleinplanet, auch „verwundeter Heiler“ genannt. Er lehrt uns, durch unsere eigenen Verletzungen menschlicher zu werden und dort heilsam für andere zu wirken, wo wir selbst Verletzungen erfahren haben.
Im Stier könnte Heilung zum Beispiel darin bestehen, dass wir unseren Selbstwert stärken, uns selbst als stabil erleben und dadurch eine innere Sicherheit entwickeln, die uns unabhängiger von äußeren Dingen macht.
Wir werden viel Zeit dafür haben, uns damit zu beschäftigen, was wir wirklich brauchen, denn Chiron bleibt bis 2034 im Stier.
In der griechischen Mythologie gilt Chiron als weisester und berühmtester aller Zentauren. Anders als seine oft wilden Artgenossen war er für seine Sanftmut, sein Wissen und seine Heilkünste bekannt. Wegen seiner Fähigkeiten in der Musik, Heilkunst und Jagd wurde er von vielen griechischen Göttern und Helden als Erzieher und Lehrer geschätzt.
Jahresvorschau 2026

Endlich ist es soweit! Nachdem es 2025 nur einen kurzen Vorgeschmack auf die neuen Energien gab, wechseln die Planeten 2026 endgültig in neue Zeichen. Damit liegt weltweit eine ganz neue Energie in der Luft.
Natürlich ist der Übergang in eine neue Zeit nicht ganz einfach. Zumal wir Ende Februar auch noch den Höhepunkt der Saturn-Neptun-Konjunktion haben, eine Konstellation, die nur alle 37 Jahre stattfindet.
Wir erleben zurzeit daher die größten Umwälzungen innerhalb kurzer Zeit.
In Deutschland wandert zudem die progressive Sonne über den Pluto des Landeshoroskops, was eine Krisenzeit, aber auch positive Wandlung bedeutet.
Im Transit geht außerdem Pluto über den Deszendenten und Mondknoten Deutschlands und wird bald in Opposition zum Löwe-Jupiter am Aszendenten stehen. Auch das bedeutet Transformation negativer Eigenschaften wie Selbstherrlichkeit, Anspruchshaltung oder Belehren, wofür das Land neben seiner Großzügigkeit ja auch in der Welt bekannt ist.
Pluto hält uns während seines Durchgangs durch das 7. Haus den Spiegel vor und macht uns bewusst, dass wir als Land besser daran täten, dem Mondknoten in Wassermann mehr zu folgen, z. B. mehr Teamgeist bei der Zusammenarbeit mit Partnerländern zu entwickeln.
Deutschland entwickelt sich also gerade weiter als Land, auch wenn das erst einmal schmerzhafte Prozesse bedeutet.
Von den außergewöhnlich günstigen Energien durch die positiven Aspekte, die die wichtigen Planeten bis 2029 miteinander bilden, können aber auch wir profitieren.
Sie unterstützen uns dabei, unsere bisher nur erträumten Visionen real umsetzen.
Bis ins Frühjahr sind wir jedoch noch mit der Auflösung alter Strukturen und Systeme beschäftigt. Das, was nicht mehr funktioniert, soll neu organisiert werden. Dadurch fühlt sich zu Jahresbeginn immer noch vieles etwas unsicher an. Machtstrukturen ändern sich, Umwelt- und Gerechtigkeitsprobleme wollen gelöst werden.
Auch im persönlichen Leben verändert sich nun einiges. Das können auch emotionale Strukturen oder Gewohnheiten sein.
Für uns persönlich können wir dieses Jahr sehr viel erreichen, denn Saturn in Widder bringt Entschlossenheit mit sich.
Ab dem 19. Januar wird es interessant, wenn viele Planeten in den Wassermann wechseln und uns unruhige, aber auch aufregende Wochen erwarten. Der Wassermann steht für Revolution, Freiheit und Unabhängigkeit.
Die zweite Februarhälfte wird ruhiger. Durch die Fischebetonung könnte sich die Zeit nun etwas verschwommen anfühlen. Vielleicht tun wir uns etwas schwer, klar zu denken.
Ende März dürfte der schwierigste Teil des Jahres vorbei sein. Wir dürften wieder mehr Tatkraft verspüren. Saturn hat sich von Neptun gelöst, so dass nun endlich Neues aufgebaut werden kann, das auch Bestand haben wird.
Eine große innere und äußere Neuordnung beginnt, die bei manch einem vielleicht auch auf enttäuschten Erwartungen basiert. Neptun hat Saturns Realitätssinn lange Zeit getrübt. Die Unsicherheit der letzten Monate jedoch dürfte langsam nachlassen.
Der Sommer verspricht sehr lebendig zu werden. Alle wichtigen Planeten sind nun in Feuer- oder Luftzeichen, nachdem sie zuvor viele Jahre in den weniger veränderlichen Erdzeichen und den passiveren Wasserzeichen waren. Das bedeutet viel Tatendrang und viel kreative und geistige Energie, die Innovationen fördert, mit denen wir hoffentlich die Probleme auf der Welt lösen können.
Um den 22. Juli herum haben wir eine außergewöhnlich starke Konstellation, die vielversprechende Fortschritte, Innovationen und einen Bewusstseinswandel verheißt.
Ab Juli steht Jupiter im Löwen, was die Lebensfreude und das Selbstvertrauen stärkt.
2026 ist übrigens ein Merkur-Jahr! Das heißt, es wird zu mehr Begegnungen, Austausch und interessanten Gesprächen über neuartige Themen, einfach insgesamt zu mehr Leben kommen
Im Herbst haben wir dann Gelegenheit zum Reflektieren über all das Neue, da die Planetenbewegungen sich aus Sicht der Erde verlangsamen.
Das Jahr klingt schließlich geerdet und pragmatisch aus. Mit einem Waage-Mond zu Silvester, der diplomatisch und kontaktfreudig stimmt.
Wenn wir mutig und ausdauernd sind, können wir in diesem spannenden Jahr einen echten Durchbruch erzielen!
Zeichenwechsel der Planeten
Neptun in Widder – 26.01.2026
Saturn in Widder – 14.02.2026
Uranus in Zwillinge – 26.04.2026
Jupiter in Löwe – 30.06.2026
Chiron in Stier – 19.06.2026
Rückläufigkeiten
Merkur
26.02. – 20.03.2026
29.06. – 24.07.2026
24.10. – 13.11.2026
Venus
03.11. – 14.11.2026
Jupiter
– 11.03.2026 rückläufig
13.12.2026 – 2027
Saturn
26.07. – 11.12.2026
Uranus
ab 04.02.2026 direktläufig
10.09.2026 rückläufig
Neptun
07.07. – 12.12.2026
Pluto
06.05. – 16.10.2026
Chiron
ab 02.01.2026 direktläufig
ab 03.08.2026 rückläufig
Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Im Moment befinden wir uns noch in einer Übergangsphase, in der wir uns unbewusst schon auf die kommenden Veränderungen ab 2025 vorbereiten. Man hört in diesem Zusammenhang bei Astrologen auch öfter auch den Ausdruck „Neue Zeit“.
Er bezieht sich einerseits auf die Luftepoche, in die wir nun nach 200 Jahren Erdepoche eingetreten sind. Der Fokus auf Materielles und die gewisse Schwere durch wenig Veränderung werden durch Wissen, Austausch, Beweglichkeit und Weiterentwicklung abgelöst.
Es geht aber auch um den großen Energiewechsel in 2025. Dann passiert nämlich etwas Außergewöhnliches: Gleich 3 wichtige Planeten wechseln nach langen Jahren in Erd- und Wasserzeichen in Luft- und Feuerzeichen. Luft und Feuer bedeutet Inspiration und Lebendigkeit.
Es sind also völlig neue Energien, die auf uns zukommen. Andere Themen werden wichtig und man wird viele Dinge in neuem Licht sehen.
Eine weitere Besonderheit ist, dass Uranus in Zwillinge, Pluto in Wassermann und Neptun in Widder bis 2029 harmonische Verbindungen zueinander bilden werden – ein sogenanntes kleines Talentdreieck.
Wenn diese Planeten günstig miteinander im Kontakt sind, bedeutet das, dass wir leichter Lösungen finden, kreativer sein und ohne große Anstrengung viel Gutes erschaffen können. Uranus im Sextil zu Neptun fördert plötzliche Einsichten und schärft die Intuition, Neptun im Sextil zu Pluto intensiviert die Spiritualität und Uranus im Trigon zu Pluto stärkt die revolutionäre Energie im gesellschaftlichen Bereich, bei Wissen, Erkenntnis, Mitbestimmung und sozialer Gerechtigkeit. Die Menschen werden also sehr viel bewusster und wacher durchs Leben gehen.
Gleichzeitig haben wir nächstes Jahr auch noch die Konjunktion von Saturn und Neptun in Widder – ein Neuanfang im Bereich kämpferische Durchsetzung, der Hoffnung auf neue Regeln und Strukturen und das Auflösen von Gegnerschaften macht. Diese Konjunktion wird von Pluto und Uranus harmonisch unterstützt – eine extrem seltene Konstellation, die wirklich auf positive Veränderungen hindeutet.
Natürlich läuft im Hintergrund immer noch der neue Saturn-Pluto-Zyklus, bei dem es um neue Machtstrukturen geht. Er wird erst 2053 abgeschlossen sein und sich zwischendurch immer mal wieder bemerkbar machen.
Jetzt gerade bilden Uranus, Pluto und Neptun für einige Wochen in den alten Zeichen Stier, Steinbock und Fische ein kleines Talentdreieck, das mit Neptun an der Spitze die intuitive, spirituelle Energie intensiviert, unsere Empathie stimuliert und neue Wege fördert, Benachteiligten zu helfen.
Auch wenn wir nun durch die vorübergehende Rückkehr Plutos in den Steinbock bis zum 19. November das Gefühl bekommen könnten, uns wieder in Richtung Vergangenheit zu bewegen, sind die kosmischen Weichen doch längst gestellt für einen großen evolutionären Sprung nach vorn.
Uranus in Zwillinge (2025 - 2033)

Uranus ist der Revolutionär unter den Planeten. Seine Aufgabe ist es, für Fortschritt zu sorgen, um uns aus einschränkenden Verhältnissen zu befreien. Da, wo Uranus in unserem Geburtshoroskop steht, wollen wir unabhängig und anders als andere sein.
Uranus‘ Unberechenbarkeit lässt ihn manchmal kalt erscheinen. Sich Freiheiten nehmen ist ihm das Wichtigste. Aber er will auch Fairness und gleiche Rechte für alle. Jeder soll genau so sein dürfen wie er ist. Denn Uranus weiß, wie unkonventionell die menschliche Natur sein kann.
Darüber hinaus bringt Uranus uns Geistesblitze und Erfindungsgeist.
Als Herrscher des Wassermanns sorgt er mit seinen Überraschungen manchmal für Chaos. Aber nur dort, wo etwas durcheinander gebracht werden muss, damit Neues entstehen kann. Darum nennt man ihn auch den Kettensprenger.
Während der letzten 7 Jahre ist Uranus durch den Stier gewandert und hat bei unseren Ressourcen, Werten und Traditionen, Finanzen, Besitz und Sicherheiten für Erneuerung und Veränderung gesorgt. Die Revolutionäre in dieser Zeit (z. B. Greta Thunberg oder die „Klimakleber“) waren ganz dem Stier entsprechend sehr beharrlich.
In den Zwillingen dürfte es nun sehr lebendig werden. Hier kann sich Uranus viel besser verwirklichen als im Stier.
Dieses Jahr bekommen wir für 4 Monate (07.07. – 08.11.2025) einen Vorgeschmack. Bis zum 26.04.2026 geht Uranus dann noch einmal zurück in den Stier.
Bis 2029 wird er mit Neptun und Pluto Teil eines sehr positiven Planetendreiecks sein.
Seine Energie wird daher durch Pluto mehr Tiefe und durch Neptun mehr spirituelle Komponenten (ungewöhnliche Eingebungen, unerklärliche Phänomene) haben. Saturn ist bis zum Frühjahr 2026 an dem Dreieck beteiligt und sorgt für das Fundament, auf dem die neuen Entwicklungen wachsen können.
Mögliche Licht- und Schattenseiten:
-
+
Am 07.07., um 09:46 Uhr, ist es soweit. Wenn ein Planet in ein neues Tierkreiszeichen wechselt, ist dies immer ein fließender, kein abrupter Übergang. Daher nehmen Entwicklungen (wie die KI) manchmal schon vorher ihren Lauf, manifestieren sich aber erst richtig, wenn der Planet in das entsprechende Zeichen gewechselt ist.
Ein Planet auf dem letzten Grad eines Zeichens kann sich etwas unangenehm anfühlen. Es wird oft als Erleichterung empfunden, wenn er nach Tagen oder Wochen endlich in das neue Zeichen eingetreten ist, weil die Energie wieder eindeutiger fließt.
Uranus‘ Übergang in die Zwillinge (mehr dazu in den Slides) wird von der Venus begleitet, die schon am Freitagabend in die Zwillinge wechselt und frischen Wind und Überraschungen in unsere Beziehungen und Geldangelegenheiten bringt.
Saturn in Widder (2025 - 2028)
Saturn ist so etwas wie der strenge Lehrer in unserem Leben. Er verlangt Ordnung, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein. Manchmal korrigiert er uns schmerzlich, wenn wir etwas tun, was uns nicht entspricht, um uns in die richtige Richtung zu lenken. Ernsthafte Anstrengungen belohnt er und lässt uns so wachsen und reifen. Ohne ihn hätten wir keinen Halt im Leben und könnten keine echte Zufriedenheit durch selbst Geleistetes empfinden.
Seit 2023 hat sich Saturn durch die Fische bewegt und u. a. unsere Fähigkeit zu helfen geprüft. Saturn ist immer da, wo für uns selbst oder andere Verantwortung übernommen, etwas begrenzt oder geordnet werden muss.
Stabilität, Grenzen und Autoritäten erschienen in dieser Zeit als porös oder schwach, was Unsicherheit ausgelöst hat. In den Fischen, die eher unklar und nachgiebig sind, steht Saturn etwas ungünstig. Die Lektion in dieser Zeit war das Schaffen besserer, nachhaltigerer Strukturen für Hilfsbedürftige, Süchtige, Künstler und eigene Sehnsüchte sowie zu lernen, mehr zu vertrauen, Dinge intuitiv zu regeln und für gewisse Zeit weniger streng zu sein, damit mehr Verbundenheit mit der Welt um uns herum entstehen kann.
Im Widder wird Saturn entschlossener und schneller vorgehen. In den nächsten zweieinhalb Jahren können wir daher Dinge, die unserer Stabilität im Leben dienen, effektiv voranbringen. Zu beachten wäre dabei, nicht zu schnell oder ungeduldig zu werden. Saturns Prozesse sind normalerweise langsam. Im stürmischen Widder entsteht daher eine widersprüchliche Energie, mit der wir sehr bewusst umgehen müssen.
Bis ins Frühjahr 2026 wirken Saturn und Neptun zusammen. Erst danach werden neue Strukturen wirklich tragend sein. Das Zusammenspiel von Saturn und Neptun kann das Ende einer Illusion bedeuten, die Verwirklichung eines Traums und vorübergehend unklare Strukturen. Es kann aber auch mehr Feingefühl beim Aufbau neuer tragender Fundamente verleihen. Dies verstärkt sich noch durch die Mitwirkung von Uranus und Pluto, die unterstützende Sextil-Aspekte zur Saturn-Neptun-Konjunktion bilden. Es kann daher nun wirklich viel Gutes entstehen, während alte, schlechte Systeme sich auflösen.
-
+
Vom 01.09.2025 – 14.02.2026 kehrt Saturn noch einmal in die Fische zurück.
Wie intensiv die starke Planetenenergie der nächsten Wochen uns persönlich betrifft hängt davon ab, ob die Saturn-Neptun-Konjunktion in unserem Geburtshoroskop auf Planeten oder Punkte wie den Aszendent trifft.
Etwas Altes löst sich auf oder wird verfeinert, etwas Neues beginnt. Die Ergebnisse der Veränderungen werden teilweise vielleicht erst nächstes Jahr offensichtlich sein, wenn die letzte Saturn-Neptun-Konjunktion stattgefunden hat. Manches lässt sich aber wahrscheinlich schon jetzt erahnen.
Neptun in Widder (2025 - 2039)

Neptun ist wohl der am schwierigsten zu beschreibende Planet, da sein Einfluss oft nicht fassbar ist. Dort, wo er im Geburtshoroskop steht, zeigt er Sehnsucht nach Erlösung an. Seine Aufgabe ist, Altes aufzulösen, Dinge zu verfeinern, uns sensibler zu machen und unseren Sinn für Romantik, Kunst und alles Bezaubernde zu wecken. Ohne ihn hätten wir keine Träume, könnten uns nicht hingeben und würden kein Gefühl von Verbundenheit mit allem Leben spüren. Er gilt als höhere Oktave der Venus und steht für bedingungslose Liebe.
Seine Schattenseiten sind Täuschung, Weltflucht, Süchte, Helfersyndrom und Grenzenlosigkeit.
Während der letzten 14 Jahre hat sich Neptun in den Fischen aufgehalten. In dieser Zeit hat sich das Interesse an Spiritualität, Hilfsbereitschaft und Rückzug verstärkt. Die Fische stehen aber auch für das schöne, aber unrealistische Ideal. Instagram mit seiner Bilderwelt ist z. B. in dieser Zeit groß geworden.
Als Neptun zuvor durch den Wassermann ging, waren es Freundschaft und Vernetzung. In dieser Zeit wurde Facebook gegründet.
Bei Neptun in Widder (ab 30.03.2025) wird nun das in den Fischen Erträumte aktiv verfolgt. Er bekommt dabei sehr außergewöhnliche Unterstützung von Saturn, Pluto und Uranus, so dass wir die nächsten 4 Jahre viel Gutes für uns erreichen können.
Mögliche Licht- und Schattenseiten:
- Vorübergehende Antriebslosigkeit, da Neptun Widderenergie auflösen kann
- Stürmische, aber unüberlegte Hilfsaktionen oder idealistische Missionen
- Unklare Ziele
- Sich schnell entmutigt fühlen, wenn etwas mehr Zeit braucht
- Idealisierung von Autoritäten, die schnelle Lösungen versprechen
+ Mutig und entschlossen Träumen folgen, Neptun wirkt inspirierend
+ Träume sind von Pioniergeist und Abenteuerlust geprägt
+ Feindschaften werden aufgelöst
+ Feinfühligerer Umgang mit Konflikten
+ Egoistische Energien lösen sich auf
+ Sportlichkeit und sportliche Looks werden zum neuen Trend
+ Sprühende Kreativität und feurigerer Kunststil
+ Gesündere Formen von Wettbewerb
+ Wohltätigkeit wird entschlossen vorangetrieben und verteidigt
+ Vertrauensvoll und von innerer Stimme geführt Ziele verfolgen
+ Spirituelle Führungspersonen tauchen auf
Von Ende Oktober 2025 bis Ende Januar 2026 wird Neptun (Symbol ♆) noch einmal in die Fische zurückkehren.
Pluto in Wassermann (2023 - 2044)

Pluto ist der Planet, der uns zur Veränderung zwingt. Wo Pluto in unserem Geburtshoroskop ist, verhalten wir uns oft zwanghaft. Hier haben wir Vorstellungen, wie Dinge zu sein haben und sind immer wieder zum Loslassen gezwungen und der Erkenntnis, dass wir manches im Leben nicht erzwingen oder kontrollieren können. Pluto will alles Schädliche, Unechte und Unwahre ausmerzen und konfrontiert uns mit uns selbst - so lange, bis das Schlechte gewandelt und eine ehrlichere, reinere und bessere Variante von uns geboren ist.
Unter Pluto in Steinbock wurden seit 2008 viele Veränderungen angestoßen: Transformation der Arbeitswelt, der Bürokratie, der Verwaltungen, der Art, wie die Welt regiert, organisiert und strukturiert wird. Das Hierarchische und Autoritäre hatte die Macht. Dem Einzelnen hat diese Energie aber auch die Kraft gegeben, in dieser Zeit etwas eigenständig auf die Beine zu stellen und durchzuhalten.
Nun beginnt mit dem Wechsel von Pluto in den Wassermann eine revolutionäre Zeit. Im Wassermann geht es um die Veränderung der Gesellschaft. Die Menschen, bei denen sich während der letzten Jahre ein Gefühl von Unterdrückung oder Überforderung angestaut hat, möchten nun nicht länger Schäfchen sein. Das bringt einerseits viel Unruhe mit sich, aber auch viel Erneuerung. Aus der Zeit des Umbruchs, die auch ein Absterben von nicht mehr taugenden Strukturen bedeutete, entstehen nun neue Ideen und damit auch neue Arbeitsplätze.
Die Individualität des Einzelnen dürfte stärker berücksichtigt werden, z. B. durch die Förderung der unterschiedlichen Talente von Schulkindern und Arbeitnehmern, und durch flexiblere Arbeitsmodelle.
Wahrscheinlich entstehen in dieser Zeit auch viele Zusammenschlüsse von Menschen, die ihre individuellen Anliegen vertreten. Soziale Ziele, Mitbestimmung und Gerechtigkeit dürften die großen Themen sein, aber auch eine Transformation bei allem, was mit Erkenntnis, Wissenschaft und Technik zu tun hat.
Persönlich können wir die Energie nutzen, um unsere eigene Unkonventionalität stärker zum Ausdruck zu bringen. Pluto aktiviert jetzt den Bereich in unserem Horoskop, wo wir frei und unabhängig sein wollen, anders als andere. Er stärkt durch seine Umwälzungskraft letztlich aber auch den Gemeinschaftssinn und das Verfolgen von (manchmal verrückten) Ideologien.
Daraus könnten sich zum Beispiel völlig neue, sozialere Formen des Zusammenlebens von Menschen entwickeln. Es dürfte eine spannende Zeit werden mit vielen Überraschungen und nie Dagewesenem, die die Welt wahrscheinlich viel bunter macht.
Jahresvorschau 2025
Ebenso außergewöhnlich ist, dass Pluto, Uranus und Neptun fast durchgängig bis 2029 harmonische Aspekte miteinander bilden werden. Die Zeichenstellung und Aspekte dieser Langsamläufer sind immer sehr prägend für eine Zeit, da die Planeten diese Stellungen sehr lange beibehalten und dadurch spürbare Veränderungen möglich werden.
Vor allem in der zweiten Jahreshälfte dürften wir es so empfinden, als hätte eine ganz neue Zeit begonnen. Die Langsamläufer waren zuletzt für viele Jahre vor allem in den Erd- und Wasserzeichen, was für Stabilität und eine gewisse Passivität gesorgt hat. Zu viel Erde kann jedoch irgendwann dazu führen, dass Dinge zu starr werden.
Darum kommt der Wechsel hin zu den mutigeren und ideenreichen Feuer- und Luftzeichen nun genau richtig, um wieder für Schwung und Inspiration zu sorgen, so dass wir die vielen Probleme auf der Welt hoffentlich leichter lösen können.
Die positiven Verbindungen zwischen Pluto in Wassermann, Uranus in Zwillinge und Saturn und Neptun in Widder dürften uns wacher und kreativer machen. Günstige Verbindungen zwischen Planeten bedeuten immer, dass Dinge gut laufen und sich Neues leicht umsetzen lässt.
Das Trigon zwischen Pluto in Wassermann und Uranus in Zwillinge stärkt die revolutionäre Energie, während die Sextile zu Neptun in Widder die Intuition und den Idealismus fördern. Die zeitweise Beteiligung von Saturn an diesem Talentdreieck deutet an, dass Neues auch gut realisiert und umgesetzt werden kann.
Pluto in Wassermann (bis 2044) zielt darauf ab, die Gesellschaft hin zu mehr Gemeinschaft, Mitbestimmung und Unabhängigkeit zu wandeln und uns die Wahrheit vor Augen zu führen, wenn es um individuelle Freiheit, Technik, Netzwerke, Wissenschaft und unkonventionelle Wissensgebiete geht. Diese Bereiche werden andererseits aber auch intensiv erforscht, daher sind hier große Fortschritte zu erwarten.
Der Weg hin zur sozialeren Gemeinschaft kann aufgrund der Polaritäten* in der Astrologie mancherorts jedoch erst einmal genau in die andere Richtung führen.
(*eine Energie zeigt sich auf die eine Art oder völlig entgegengesetzt)
Mit Uranus in Zwillinge (bis 2033) beginnt im Sommer 2025 eine Zeit, in der wir bei den Dingen, für die die Zwillinge stehen, mehr Freiheit, Unabhängigkeit und Erneuerung wollen. Zum Beispiel Meinungsfreiheit, aber auch das Schulwesen könnte sich in diesen Jahren völlig verändern, ebenso unsere Kommunikation und Fortbewegung. Wahrscheinlich wird die Elektromobilität richtig in Fahrt kommen, aber vielleicht wird auch die Freiheit vom Auto und mehr Platz auf den Straßen (in den Städten) ein Thema. Auch Freiheit von Kommunikation, Information und ständiger Erreichbarkeit könnte ein neues Bedürfnis werden.
In Zwillinge, dem Zeichen des Denkens, dürfte Uranus generell unseren Geist sehr inspirieren.
Neptun in Widder (bis 2039) wird ab Ende März einerseits kämpferische Energien schwächen, andererseits könnten Kampf und Durchsetzung aber auch idealisiert werden. Er kann für das Auflösen von Gegnerschaften, für die Sehnsucht nach starker Führung und für bahnbrechende Visionen stehen.
Glücklicherweise wird im Mai auch Saturn für 2 1/2 Jahre in das Zeichen Widder treten und dort, wo Neptun ausufernd wirkt, für Verantwortungsbewusstsein und Begrenzung sorgen. Saturn in Widder steht außerdem für ungeduldige Autoritäten, die leicht wütend werden. Regeln und Gesetze sollen nach der verträumten Zeit mit Saturn in Fische nun möglichst schnell umgesetzt werden.
Eine Konjunktion zwischen Saturn und Neptun, wie wir sie zuletzt 1989 im Jahr des Mauerfalls hatten, steht für das Auflösen von Grenzen und Strukturen und für das Realisieren von Träumen. Im Sommer 2025 kommen sie im Zeichen Widder zusammen – und ebenso wie damals ist auch Jupiter in Krebs wieder beteiligt. Dieses Mal bildet er statt einer Opposition ein Quadrat zu Saturn und Neptun. Das heißt, es wird auf kämpferische Weise etwas aufgelöst oder realisiert, und dabei werden auch emotionale Überzeugungen eine Rolle spielen und das Ganze zu etwas Großem machen.
Saturn und Neptun werden noch bis ins Frühjahr 2026 zusammen wirken.
Mit dem dritten und letzten Quadrat zwischen Jupiter und Saturn, dem typischen Aspekt der Wirtschaftskrise, dürften wir ab Juli 2025 wieder auf der richtigen Spur sein, wenn spätestens dann klar ist, was wie und wo genau geändert werden muss.
Jupiter wird am 09.06. für ein Jahr in den Krebs wechseln. Nachdem wir in den Zwillingen ein Jahr lang unsere unterschiedlichen Überzeugungen ausgetauscht und vielleicht teilweise auch geändert haben, dürften wir bei diesen Dingen nun emotionaler werden. Emotionale Intelligenz und Familie dürften eine wichtige Rolle spielen. Wir suchen und finden Sinn und Erkenntnis in Dingen, die uns berühren und unser Gefühl von Zugehörigkeit stärken. Geborgenheit, Häuslichkeit, Nähe und Vertrautes dürften größeren Stellenwert bekommen. Das Glück ist bei jenen, die sich von ihrer Intuition leiten lassen und Mitgefühl und Fürsorge zeigen.
Jupiter in Krebs und Saturns vorübergehende Rückkehr vom Widder in die Fische vom 01.09.2025 – 14.02.2026 dürften in dieser Zeit der lebhaften Luft- und Feuerenergien für die nötige Ruhe und Besinnlichkeit sorgen. 2025 wird also ein spannendes Jahr werden!
Rückblick auf 2020

Im Jahr 2020 fand die von Astrologen gespannt erwartete Konjunktion von Saturn, Pluto und Jupiter in Steinbock statt, die wir in Form der Corona-Pandemie erlebt haben. Man spricht von einer Konjunktion, wenn Planeten so eng beieinander stehen, dass ihre Energien sich vermischen und sie zusammen besonders stark wirken. Das ist nicht immer angenehm, weil manche Planeten sich nicht so gut verstehen. Dann entsteht viel Reibung. Sie steht auch immer für einen erforderlichen Neuanfang.
Bei dieser Konjunktion ging es um das Aufbrechen von Strukturen in Bereichen, die der Steinbock repräsentiert. Also überall dort, wo Dinge geregelt und verwaltet werden - im großen Sinne also auch ein Umbruch in Bezug darauf, wie die Welt regiert wird.
Die Folgen nehmen wir teilweise erst jetzt wahr, denn natürlich vollzieht sich so eine Veränderung nicht von heute auf morgen. Es gibt Widerstände und ein Kräftemessen. Was wir tatsächlich in diesem Jahr erlebt haben, war nur die äußere Manifestation dieser Energie. Denn eine Konjunktion dieser Planeten im Steinbock bedeutet, dass wahrscheinlich etwas Einschränkendes, Anstrengendes passiert. Dadurch kommen wir aus unserem gewohnten Takt, wodurch sich schließlich Dinge verändern, auch in unserem persönlichen Leben, weil wir feststellen, dass wir in manchen Bereichen besser oder anders Verantwortung übernehmen müssen.
Terminwahl

Manche Astrologen bieten die Auswahl des perfekten Zeitpunkts für Termine wie Hochzeiten, Operationen oder Geschäftseröffnungen an, auch „Elektionen“ genannt. Hierbei muss man berücksichtigen, dass der Termin nicht die Sache an sich verändert. Wer eine Geschäftseröffnung plant, aber nicht besonders gut ist in dem, was er anbietet, wird durch einen günstigen Termin nicht plötzlich erfolgreich. Vielleicht verlaufen dadurch einige Dinge oberflächlich reibungsloser, in der Tiefe sind die Probleme jedoch immer noch vorhanden.
Auch der Verlauf einer Ehe lässt sich so nicht steuern. Für ein Paar, das bestimmte Probleme hat, ergibt es sich daher oft so, dass sich für den gewünschten Zeitraum kein wirklich guter Termin finden lässt. Oder der schließlich doch mühsam gefundene Termin außerhalb des ursprünglich gewünschten Zeitraums wirkt sich nicht so aus, wie man es sich erhofft hat.
Manchmal ist die Komplikation an einem etwas ungünstigeren Tag sogar das, was letzten Endes zu etwas Gutem führt. Vielleicht musste die Website erst nochmal überarbeitet werden, ehe sie veröffentlicht wird. Oder man ist innerlich noch nicht bereit für den Beginn von etwas. Dann kann der ungünstigere Termin helfen, noch einige Probleme zu beseitigen, um zu einem späteren Zeitpunkt umso erfolgreicher zu sein.
Dennoch kann die Wahl eines günstigen Termins, z. B. für eine Hochzeit, hilfreich sein, um einen Tag zu finden, an dem eine gute Stimmung herrscht. An dem die Gäste in Feierlaune sind oder eine besonders romantische Stimmung in der Luft liegt und an dem Braut und Bräutigam günstige Transite haben, die sie entspannt und gut gelaunt stimmen.
